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  Aktuelle Informationen & Diskussionen
  zur SGB VIII-Reform –
  Schauen Sie doch mal vorbei!

Aktuelles

  • Das H. 2/2017 DAS JUGENDAMT ist erschienen. Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis.
  • Auf dem Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag (DJHT) in Düsseldorf vom 28. bis 30. März 2017 ist das DIJuF gleich dreifach vertreten: Am 29. März von 16.30 bis 18.30 Uhr findet das Fachforum „Aufarbeitung von Kinderschutzfällen: Medienmacht und Expert*innenrat” in Raum 4 statt. Die erfahrenen Kinderschutzexpert/inn/en Dr. Heinz Kindler und Christine Gerber (Deutsches Jugendinstitut e. V. [DJI], München) sowie Juristin Lydia Schönecker (DIJuF) diskutieren mit dem langjährigen Journalisten, Coach und Jugendhilfeexperten Felix Berth (DJI) unter der Moderation von Henriette Katzenstein (DIJuF). Am 29. März von 11.30 bis 12.30 Uhr in Raum 7a hält Dr. Thomas Meysen (DIJuF) einen Vortrag, der sich mit ethischen Grundlagen des Kinderschutzes befasst: „Ethische Grundlagen bei Interventionen zum Schutz von Kindern in Europa”. Mitveranstalter ist das DIJuF bei dem Fachforum „80.000 mal Chancen für Kinder – der Vormund mischt mit und manchmal auf!” Zum ersten Mal präsentiert sich die Vormundschaft auf dem DJHT am Dienstag, 28. März, 17.00 bis 19.00 Uhr in Raum 4. Und – last but not least – wird das DIJuF erstmals auch mit einem Stand auf der Messe vertreten sein. Dort wird es ebenso Gelegenheit geben, sich mit dem Rechtsportal der Kinder- und Jugendhilfe KIJuP-online.de vertraut zu machen wie die Arbeitsfelder des DIJuF kennenzulernen. Wir freuen uns über Ihren Besuch in Halle 3 Stand E 94.
  • Am 28. März 2017 präsentiert sich die Vormundschaft mit dem Fachforum „80.000 mal Chancen für Kinder und Jugendliche – der Vormund mischt mit und manchmal auf?” zum ersten Mal auf dem DJHT in Düsseldorf. Hier finden Sie weitere Informationen.
  • Zum 1. Januar 2017 ist nach einem jahrelangen und nicht einfachen Prozess das Haager Unterhaltsübereinkommen von 2007 (HUÜ 2007) für die USA in Kraft getreten. Das bedeutet für alle mit dem Auslandsunterhalt befassten Stellen in Deutschland Neuorientierung. Für die Jugendämter ist wichtig: Zentrale Behörde nach dem HUÜ 2007 – mit der Aufgabe, u. a. Ersuchen grenzüberschreitend zu übermitteln – ist das Bundesamt für Justiz in Bonn. Das DIJuF bietet den Jugendämtern unterstützende Serviceleistungen bei der Unterhaltsrealisierung an.
    Genaueres finden Sie im ersten Heft des JAmt 2017 im Aufsatz Ratifizierung des Haager Unterhaltsübereinkommens 2007 durch die USA. Gemeinsame Autoren sind Stefan Schlauß, Leiter der Abteilung Internationales Zivilrecht im Bundesamt für Justiz, und Dr. Thomas Meysen, Fachlicher Leiter des DIJuF.
  • Die neue, ab 1. Januar 2017 geltende Düsseldorfer Tabelle ist nun vollständig mit aktualisierten Zahlbeträgen veröffentlicht. Da die Kindergelderhöhung erst am 23. Dezember 2016 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde, konnte die Düsseldorfer Tabelle 2017 vorher nur verkürzt – ohne die Zahlbeträge – veröffentlicht werden.
  • Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) bereitet eine umfassende Reform des Vormundschaftsrechts vor. Veröffentlicht wurde im August 2016 ein „Diskussionsteilentwurf”, der auch im Diskussionsforum des DIJuF eingestellt ist. An weiteren Vorschriften, insbesondere zur Vermögenssorge, zu Genehmigungstatbeständen und zur Vergütung wird weiterhin gearbeitet. Das DIJuF plant im nächsten Jahr eine eigene Website zur Diskussion der Reform.
  • Ab sofort finden Sie die Dokumentation der DIJuF-ZweiJahrestagung und Mitgliederversammlung vom 22. bis 23. November 2016 in Bonn-Bad Godesberg auf unserer Internetseite. Die Dokumentation wird vervollständigt, sobald wir die Freigabe für weitere Beiträge erhalten. Einen Eindruck erhalten Sie auch durch die Bildergalerie mit Fotos von der Tagung und vom Abendprogramm mit der Aufführung einer Theatergruppe aus Bergisch Gladbach.
  • Am 1. Januar 2017 greifen die neuen gesetzlichen Regelungen zum vereinfachten Verfahren. Die wichtigsten Änderungen werden im Aufsatz „Gesetz zur Änderung des Unterhaltsrechts und des Unterhaltsverfahrensrechts sowie zur Änderung der Zivilprozessordnung und kostenrechtlicher Vorschriften” von Petra Birnstengel dargestellt (JAmt 2016, 2 ff). Hier ist die Synopse aufrufbar.
  • Zwischen Bund, Ländern, Kommunen und Fachwelt wurde u. a. bei einem Gespräch bei der Bundeskanzlerin diskutiert, weshalb für eine relativ große Zahl an UMA kein Asylantrag gestellt wurde/wird. Das DIJuF ist der Frage nachgegangen und hat in Hinweisen vom 25. November 2016 mögliche Antworten formuliert.
  • Der Geschäftsbericht des DIJuF für die Jahre 2014 bis 2015 ist erschienen und als PDF abrufbar.
  • Die im Mai 2015 entstandene Broschüre „Weiterdenken in der Pflegekinderhilfe” bietet das DIJuF ab sofort zum freien Download für alle Interessierten an. Es ist ein lesenswertes Ergebnis ausführlicher Diskussionen von Anforderungen an eine Pflegekinderhilfe, die den Pflegekindern und ihren Familien gerecht wird.
  • Die neue, ab 1. Januar 2017 geltende Düsseldorfer Tabelle ist veröffentlicht. Der Mindestunterhalt steigt um 7/9/11 EUR auf 342/393/460 EUR (1./2./3. Altersstufe). Für volljährige Kinder, die bei einem Elternteil leben, erhöht sich der Mindestunterhalt um 11 EUR auf 527 EUR. Die Bedarfssätze der 2. bis 10. Einkommensgruppe sind entsprechend der Steigerung des Mindestunterhalts angepasst worden.
    Da über die angekündigte Erhöhung des Kindergelds ab 2017 um jeweils 2 EUR erst Mitte Dezember 2016 entschieden wird, ist die Düsseldorfer Tabelle aktuell nur in verkürzter Form veröffentlicht.
  • Das DIJuF hat sich in den aktuellen Debatten unter der Überschrift „Kinderehen” zu Wort gemeldet. Mit seinen Hinweisen vom 7. November 2016 wirbt das Institut für mehr Differenzierung, um eine kindeswohlorientierte Berücksichtigung der Ängste, Gewissenskonflikte und Bedürfnisse der verheirateten Minderjährigen in jedem Einzelfall zu ermöglichen. Interessante Aspekte zu diesem Thema finden sich auch in einer Stellungnahme des Deutschen Instituts für Menschenrechte.
  • Mehr als 40 Verbände und Institutionen haben einen Appell an die Länderchefs und -chefinnen gerichtet, einem bayerischen Beschlussvorschlag auf ihrer Jahreskonferenz vom 26. bis 28. Oktober 2016 nicht zu folgen. Sie appellieren, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge nicht zu diskriminieren und keine Altersgrenze bei 18 für Leistungen nach SGB VIII vorzusehen.
  • Das Bundesgesundheitsministerium hat einen Referentenentwurf für ein Gesetz zur Regelung des Rechts auf Kenntnis der Abstammung bei heterologer Verwendung von Samen vorgelegt. Hierzu die DIJuF-Hinweise vom 26. Oktober 2016.
  • Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat nach intensiven Vorarbeiten jetzt einen Arbeitsentwurf für einen Teil der geplanten, „großen” Vormundschaftsreform veröffentlicht. Diesen Diskussionsteilentwurf finden Sie ab sofort auch auf der Homepage des Ministeriums.
  • Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat einen Referentenentwurf eines Gesetzes zur Einführung eines familiengerichtlichen Genehmigungsvorbehaltes für freiheitsentziehende Maßnahmen bei Kindern vorgelegt. Das DIJuF begrüßt die Initiative, Kinder vor ungerechtfertigten freiheitsentziehenden Maßnahmen zu schützen. Neben der Einführung eines familiengerichtlichen Genehmigungsvorbehalts erscheint jedoch auch eine Stärkung der Heimaufsicht sinnvoll (DIJuF-Stellungnahme vom 11. Oktober 2016).
  • Save the date: Das Veranstaltungsprogramm des DIJuF für das Jahr 2017 finden Sie jetzt online. Die Titel der Fortbildungen, zu denen die Anmeldung bereits möglich ist, sind orange gekennzeichnet. Auf Wunsch der Fachkräfte des Fachbereichs Beistandschaft haben wir an frühzeitigen Terminen gearbeitet und konnten jetzt schon alle Termine für die Regionaltagungen in 2017 veröffentlichen.
  • „Beistandschaft mit Leidenschaft – mittendrin statt nur dabei!” – unter diesem Titel stand die erste bundesweite Fachtagung der Beistände und Unterhalts-Berater/innen in Kassel, vorbereitet vom Praxisbeirat am DIJuF. Die Veranstaltung war mit 160 Teilnehmer/inne/n vollkommen ausgebucht. Es herrschte Aufbruchsstimmung – vom Grußwort der Kasseler Jugendamtsleiterin, Judith Osterbrink, bis zum Bildervortrag über Eindrücke der Tagung von Henriette Katzenstein und dem abschließenden Improtheater. Die Fachvorträge von Expert/inn/en direkt aus der Praxis (Heike Herzberg, Dresden; Bernd Mix, Ibbenbüren) und die wissenschaftlichen Vorträge zu Fragen nach der Steuerung im Fachbereich Beistandschaft (Prof. Dr. Joachim Merchel) und zum Thema Armut (Dr. Thomas Meysen) wurden mit großem Interesse aufgenommen. Lebhafte Diskussionen über Ziele und Arbeitsweisen im Fachbereich Beistandschaft fanden in 16 Arbeitsgruppen statt, – zur Frage von statistischer Auswertung, Datenschutz, dem Umgang mit unterhaltspflichtigen Vätern Weisungsfreiheit und Richtlinienkompetenz und vielen anderen Themen. Lebhaftes Interesse galt auch der Auslandsunterhaltsrealsierung und Rechtsberatung im DIJuF, die mit elf Mitarbeiter/inne/n engagiert an der Tagung teilnahmen. Gemeinsamer Wunsch aller: Weiterentwicklung des Arbeitsbereichs und Wiederholung solcher Tagungen!
    Wir bedanken uns bei allen Referent/inn/en, ganz besonders beim Praxisbeirat und bei den Teilnehmer/inne/n für die Beiträge, die lebhafte Teilnahme und Diskussion. Ziele und Arbeitsweisen im Fachbereich Beistandschaft wurden vorgestellt, hinterfragt und intensiv diskutiert. Der Wunsch nach Fortsetzung solcher Tagungen war groß! Hier finden Sie die Dokumentation und Bildergalerie zur Tagung. Diese wird nach und nach vervollständigt.
  • Seit einiger Zeit sind Planungen zu einer grundlegenden Reform des SGB VIII im Gange. Im Zentrum steht die „inklusive Lösung” (Gesamtzuständigkeit der Kinder- und Jugendhilfe). Gleichzeitig wird mit ihr das größte Reformvorhaben der Kinder- und Jugendhilfe seit dem KJHG 1990 verknüpft. Zur Unterstützung bei der Erschließung dieses umfangreichen, komplexen Vorhabens hat das DIJuF unter www.kijup-sgbviii-reform.de eine eigene Website ins Leben gerufen: Auf dieser findet man die – derzeit als Arbeitsfa

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