Schulbegleiter – Entwicklung eines interdisziplinären Fortbildungscurriculums als Beitrag zur Inklusion

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Laufzeit: April 2013 bis März 2016

Ansprechpartnerin: Katharina Lohse (lohse@dijuf.de)

Forschende: Lydia Schönecker, Dr. Thomas Meysen

 

Seitdem das Thema „inklusive Schule” in Politik und Praxis angekommen ist, steigen die Zahlen der Schulbegleitung kontinuierlich an. Eine verlässliche Beschreibung oder Konzeptualisierung in Bezug auf den beruflichen Hintergrund und die Qualifizierung von Schulbegleiter/inne/n gibt es hingegen nicht. Vor diesem Hintergrund hat die Baden-Württemberg Stiftung die Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie der Universitätsklinikum Ulm beauftragt, ein interdisziplinäres Fortbildungscurriculum für Schulbegleiter/innen in Baden-Württemberg, die Kinder mit einer (drohenden) Behinderung in Regelschulen betreuen, zu entwickeln.

Das DIJuF war hierfür mit der Aufbereitung der rechtlichen Fragestellungen dieses derzeit vieldiskutierten, komplexen Themenfelds beauftragt. Entstanden ist eine umfangreiche Rechtsexpertise, die die derzeit bestehenden Rechtsgrundlagen für die Praxis insgesamt – ob Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung, der Fachpolitik und -praxis oder auch Hilfeberechtigte selbst – darstellt. Anlässlich des Projekts ausgehend von der schulischen Rechtslage in Baden-Württemberg, wird im Weiteren allgemein den Abgrenzungsfragen im Zuständigkeitsdschungel zwischen Schule und Eingliederungshilfeträgern, konkreten rechtlichen Praxisfragen im Alltag von Schulbegleiter/inne/n sowie der rechtlichen Zulässigkeit sog. Pool-Lösungen genauer nachgegangen.

Die Veröffentlichung der Expertise ist durch die Baden-Württemberg Stiftung erfolgt und kann dort als Broschüre kostenlos bestellt werden (Schriftenreihe Nr. 81) oder hier als PDF heruntergeladen werden.