European platform for access to personal and family rights (EPAPFR)

Commission-europeenne justice-europe


Laufzeit: 02. Oktober 2017 bis 02. Oktober 2019

Ansprechpartnerin: Isabelle Jäger-Maillet (maillet@dijuf.de)

 

Das EU-geförderte Projekt „European platform for access to personal and family rights” (EPAPFR) zielt darauf, einen Beitrag zur Begleitung der Personen zu leisten, die auf Schwierigkeiten im Bereich des Internationalen Familienrechts in Europa stoßen, indem die Koordinierung und die Kooperation der in den Mitgliedstaaten angesiedelten juristischen, medizinischen und sozialen Einrichtungen, seien sie Vereine oder Institutionen, gefördert wird.

Dieses Projekt ist ein Teil des Justizprogramms der EU für den Zeitraum 2014 bis 2020. Das Justizprogramm finanziert Maßnahmen mit einem europäischen Mehrwert, die zur Entwicklung eines europäischen Justizraums beitragen.

Das EPAPFR-Projekt unterstützt die Umsetzung der europäischen Instrumente im Bereich des internationalen Privatrechts der Familie, insbesondere der Richtlinie 2008/52/EG vom 21. Mai 2008 über bestimmte Aspekte der Mediation in Zivil- und Handelssachen, der Erbrechtsverordnung, der Brüssel IIbis-Verordnung vom 27. November 2003 über Ehesachen und elterliche Sorge, des Haager Übereinkommens vom 19. Oktober 1996 auf dem Gebiet der elterlichen Verantwortung und der Maßnahmen zum Schutz von Kindern, der Rom III-Verordnung vom 20. Dezember 2010 zur Durchführung einer Verstärkten Zusammenarbeit im Bereich des auf die Ehescheidung und Trennung anzuwendenden Rechts und der Unterhaltsverordnung vom 18. Dezember 2008.

An dem Projekt sind Partner aus verschiedenen Mitgliedstaaten der EU beteiligt:

  • Femmes Informations Juridiques Internationales (FIJI) als Projektkoordinator,
  • die Universität Lyon III (Centre de recherche de droit international privé),
  • der belgische Verein „Association pour le droit des étrangers”
  • der Internationale Soziale Dienst (ISS Bulgarien),
  • die Universität Lüttig,
  • die Universität Verona,
  • das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF)

Im Rahmen des Projekts sollen die unmittelbar mit dem Zugang der Bürger/innen zum Recht befassten Einrichtungen, die im internationalen Privatrecht spezialisierten sind, in Verbindung gebracht werden, mit dem Ziel, den effektiven Zugang zur Justiz in diesem Bereich zu erleichtern, die Fortbildung von Praktiker/inne/n sowie den fachlichen Austausch zwischen den involvierten Akteur/inn/en in den verschiedenen Mitgliedstaaten zu fördern und die Leistungsempfänger/innen zu informieren.