Abgrenzungsprobleme im Rahmen der sachlichen Zuständigkeit

tl_files/bilder/Kaestchen fuer VA-Termine/05_WJH.png Fortbildung für neue Fachkräfte der Wirtschaftlichen Jugendhilfe

Die zügige und verbindliche Klärung der sachlichen Zuständigkeit hat sowohl für Anspruchsberechtigte als auch Leistungsträger höchste Bedeutung: Der Anspruchsberechtigte weiß, wohin er sich wenden muss, um seinen Anspruch durchzusetzen, und der Leistungsträger kann in die materielle Prüfung des Anspruchs einsteigen. Auf rechtlicher Ebene erfolgt die Weichenstellung entlang der Vorschriften zur sachlichen Zuständigkeit und der vorrangigen Leistungsverantwortung. Doch nicht nur die geteilte Zuständigkeit zwischen Jugend- und Sozialhilfeträgern führt immer wieder zu einer Vielzahl von Abgrenzungsproblemen.
Oftmals stehen Jugendhilfeträger auch im Verhältnis zur Schule vor der Frage: Wie weit reicht die vorrangig schulische Aufgabe zur Sicherstellung von Teilhabe an Bildung und wie kann diese eingefordert werden?
In der Fortbildung werden die notwendigen juristischen Kenntnisse unter Einbeziehung der aktuellen Rechtsprechung vermittelt, um sich den praktischen Anforderungen im Umgang mit diesen Konfliktfeldern in der sachlichen Zuständigkeit stellen zu können

Inhalte:

• Abgrenzung der sachlichen Zuständigkeit zur Schule (§ 10 Abs. 1 SGB VIII) und zur Sozialhilfe
  (§ 10 Abs. 4 S. 2 SGB VIII) unter Darstellung der einschlägigen Rechtsprechung

• typische Zuständigkeitskonflikte am Beispiel der Familienpflege, der Schulbegleitung und im    Kita-Kontext

• Neuregelungen durch das BTHG, insbesondere zur Eingliederungshilfe, „Poollösung“

• Zuständigkeitsklärung nach § 14 SGB IX und ihre Auswirkungen

• Fragen rund um die Kostenerstattung

• (gerichtliche) Durchsetzung

 

 Referent/in

David Seltmann, DIJuF, Heidelberg; Stefanie Ulrich, Volljuristin, Lkr Gießen

 Termin/Ort

22. – 23.05.2019 in Dossenheim/Heidelberg
Mittwoch, 10.30 Uhr, bis Donnerstag, 15.30 Uhr

 Tagungsstätte

Midori - the green guesthouse,
Friedrich-Ebert-Str. 4, 69221 Dossenheim,
Telefon 0 62 21/87 29 80, www.midori-guesthouse.com

 Kosten

Tagungsbeitrag 228 EUR (für Nicht-Mitglieder 274 EUR)

Übernachtung und Verpflegung (ohne Abendessen) 159 EUR (bei Anreise am Vortrag 239 EUR); Verpflegungspauschale für Teilnehmer/innen ohne Übernachtung (inkl. Mittagstisch, Kaffeepausen und Getränkeversorgung) 71 EUR (jew. inkl. gesetzlicher USt)

 Anmeldung

Zur Online-Anmeldung

Anmeldeschluss: 08.05.2019

 Kontakt

Milad Bisso, bisso@dijuf.de

 Weitere
 Informationen

Ausschreibung (zum Ausdrucken)
Zeitplan
Wegbeschreibung