Kindeswohlorientierte Aufnahme von unbegleiteten Minderjährigen durch Qualifikation, Wissen und Netzwerkbildung (KIWA)

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Dieses Projekt wird gefördert durch den europäischen Asyl-, Integrations- und Migrationsfond (AMIF).

Laufzeit: 01. Januar 2015 bis 31. Dezember 2017

Website: www.kiwa-umf.de

 

Unter dem Titel „Kindeswohlorientierte Aufnahme von unbegleiteten Minderjährigen durch Qualifikation, Wissen und Netzwerkbildung”, kurz KIWA, führt das DIJuF gemeinsam mit dem Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge e. V. (B-UMF) und terre des hommes (tdh) ein durch den EU-Fonds AMIF (Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds) gefördertes Projekt durch. Ziel ist die Weiterqualifizierung von Vormündern, Fachkräften der Jugendhilfe und Familienrichter/inne/n im Hinblick auf die Zielgruppe der unbegleiteten Minderjährigen.

Hier finden Sie den Flyer zum Projekt in deutscher Sprache.

Im Rahmen des Projekts werden Seminare und Informationsmaterialien für Vormünder entwickelt und durchgeführt. Auch Kooperationspartner/innen der Vormünder werden angesprochen, v.a. Fachkräfte des Allgemeinen Sozialen Diensts.
Zu diesem Zweck wird die Gesetzgebung zum Thema, die sich in rasanten Veränderungsprozessen befindet aufgearbeitet und in zugänglicher Form dargestellt. Die Teilnehmer/innen werden in verständlicher Weise auf ihre Aufgaben bei der rechtlichen Vertretung und Unterstützung der jungen Flüchtlinge vorbereitet. Insbesondere erhalten sie Unterstützung dabei, die Bedeutung der bleiberechtlichen Fragestellungen für die jungen Menschen zu reflektieren. Insbesondere wird die Beteiligung der jungen Menschen bei allen rechtlichen Schritten in den Blick genommen.
Die Seminarkonzeption wird mit Expert/inn/en und erfahrenen Fachkräften reflektiert und entsprechend verfeinert. Die erarbeiteten Materialien sollen zusammengestellt und didaktisch aufgearbeitet werden, um es den Vormündern und Anderen zu erleichtern, die komplexe Landschaft an Rechtsvorschriften und die Schnittstelle zwischen Asyl-, Ausländer- und Jugendhilferecht zu handhaben. Zum Abschluss des Projekts Ende 2017 sollen die im Ergebnis entstandenen Materialien online gestellt werden.