Empfehlungen zur Umsetzung des KJSG in den Jugendämtern

Theorie und Praxis

Theorie und Praxis

Die Fach- und Resonanzgruppen, die das DIJuF in Kooperation mit dem Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gemeinnützige GmbH (ism gGmbH) zur Begleitung der Umsetzung des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes (KJSG) in den Jugendämtern gegründet hat, haben in einem gemeinsamen Prozess Empfehlungen zur Umsetzung der Neuregelungen erarbeitet:

  • Fachgruppe "Inklusive Kinder- und Jugendhilfe"

Das Positionspapier beschreibt die Ziele des Verfahrenslosten, skizziert sein Aufgabenprofil und mögliche Organisationsformen. Eine anhängende Konzeptschablone unterstützt die Kommunen bei der Entwicklung individueller und passgenauer Stellenprofile vor Ort.

  • Fach- und Resonanzgruppe "Kooperation im Kinderschutz"

Die Empfehlungen unterstützen mit Schaubildern sowie rechtlichen, fachlichen und organisatorischen Hinweisen die Umsetzung der Neuregelungen im Kinderschutz vor Ort (Zusammenarbeit mit Berufsgeheimnisträgerinnen, Vorlage des Hilfeplans im familiengerichtlichen Verfahren, Umgang mit Mitteilungen der Strafverfolgung an das Jugendamt wegen gewichtiger Anhaltspunkte für eine Kindeswohlgefährdung).

  • Fach- und Resonanzgruppe "Weiterdenken in der Pflegekinderhilfe"

Die Empfehlungen bieten eine Hilfestellung, um das Thema Schutzkonzepte in der Pflegekinderhilfe operationalisieren und in die Umsetzung bringen zu können. Die wichtigsten Elemente von Schutzkonzepten werden anhand eines Wabenmodells dargestellt und mit Beispielen aus der Praxis veranschaulicht.

  • Fachgruppe "Die Rolle der Jugendhilfeplanung bei der Umsetzung des KJSG"

Die Umsetzungsempfehlungen erläutern die rechtlichen und praktischen Aspekte einzelner präventiver Leistungen (§§ 8, 16, 20 SGB VIII) sowie die übergreifende Stärkung niedrigschwelliger Zugänge. Zu den einzelnen Leistungen finden sich Reflexionsbögen, die die Planungsprozesse im eigenen Jugendamt unterstützen können.