Projekte

Das DIJuF beteiligt sich an wissenschaftlichen Diskussionen und Forschungsvorhaben. In diesem Rahmen werden Expertisen für andere Institute und Verbände aus dem Bereich Jugendhilfe und Familienrecht erstellt. Zudem führt das DIJuF nationale und internationale Forschungsprojekte auch in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen bzw. im Auftrag von Bundesministerien durch.

Aktuell begleitet das DIJuF das Projekt "Vormundschaften und Herkunftsfamilie".

(Wie) Greifen Vormund*innen die Bedürfnisse und Wünsche von Kindern in Bezug auf ihre Herkunftsfamilie und Umgangskontakte auf? Wie können sie diese in die Bestimmung und Gestaltung des Umgangskontaktes mit der Herkunftsfamilie einbringen?

Diesen Fragen geht das auf zwei Jahre angelegten Kooperationsprojekt von ISS, DIJuF, SkF und Bundesforum Vormundschaft und Pflegschaft nach.

Die Projekte "European platform for access to personal and family rights", "Child Support Worldwide – CSW" und "Internationale Unterhaltsrealisierung in der EU und weltweit” zählen zur Rubrik "Unterhalt International".

Zum Thema "Geflüchtete Kinder, Jugendliche und Familien" hat sich das DIJuF mit den Projekten "Gut ankommen – Fachkräfte qualifizieren. Kindgerechte Aufnahme unbegleiteter Minderjähriger", "Kindeswohlorientierte Aufnahme von unbegleiteten Minderjährigen durch Qualifikation, Wissen und Netzwerkbildung – KIWA" und "Rechtsexpertise „Flüchtlingskinder und ihre Förderung in Tageseinrichtungen und Kindertagespflege” auseinandergesetzt.

Das DIJuF hat im Auftrag des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) die Expertise „Prävention und Intervention bei innerinstitutionellem sexuellem Missbrauch. Rechte und Pflichten der Institutionen“ erstellt, welche anhand der rechtlichen Rahmenbedingungen praxisorientiert zeigt, was eine Einrichtung/Organisation tun kann/muss, um sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen besser zu verhindern bzw. mit sexueller Gewalt in der Einrichtung/Organisation angemessen umzugehen.

Ziel des Projekts „Internationaler Vergleich zu nationalen statistischen Erhebungen sowie darauf aufbauender Formen der Berichterstattung zu Gefährdungsmeldungen und -einschätzungen als Maßnahmen zur Umsetzung des hoheitlichen Schutzauftrages bei Kindeswohlgefährdung“ war es, nationale und internationale statistische Erhebungen und quantitative Studien zu Gefährdungsmeldungen und -einschätzungen zu identifizieren und die Art der Erfassung zu charakterisieren, um die erfassten Merkmale vergleichend auszuwerten.